Was gehört in einen Stammbaum? Der komplette Leitfaden
Welche Informationen gehören in deinen Stammbaum – und welche nicht? Von Basisdaten über Fotos bis zu Patchwork-Familien: So hältst du alles richtig fest.
Ein Stammbaum ist mehr als eine Sammlung von Namen und Daten. Er erzählt die Geschichte deiner Familie – mit allen Höhen, Tiefen und den kleinen Details, die eine Person ausmachen. Aber genau hier stehen viele vor der Frage: Was gehört eigentlich rein? Und was lässt man besser weg?
Dieser Leitfaden zeigt dir, welche Informationen in jeden Stammbaum gehören, wie du komplexe Familienverhältnisse abbildest und worauf du bei sensiblen Daten achten solltest.
👉 Die Basis-Daten: Was in jeden Stammbaum gehört
Bevor du dich in Details verlierst, sollten die Grundlagen stimmen. Diese Informationen bilden das Gerüst deines Stammbaums:
Vollständige Namen sind der Ausgangspunkt. Dazu gehören Vornamen, Nachnamen und – besonders wichtig – Geburtsnamen. Gerade bei Frauen, die nach der Heirat den Namen gewechselt haben, hilft der Geburtsname enorm bei der weiteren Recherche.
Lebensdaten geben deinem Stammbaum eine zeitliche Dimension. Geburtsdatum und Sterbedatum (falls zutreffend) ordnen jede Person in die Familiengeschichte ein. Auch wenn du nur das Jahr kennst – trag es ein. Ungefähre Angaben sind besser als gar keine.
Orte machen Geschichte greifbar. Geburtsort, Heiratsort, Sterbeort – diese Informationen zeigen, woher deine Familie stammt und wie sie sich über Generationen bewegt hat. Manchmal entdeckst du dabei überraschende Verbindungen.
Beziehungen sind das Herzstück. Wer ist mit wem verheiratet? Wer sind die Eltern, wer die Kinder? Diese Verbindungen machen aus einzelnen Personen eine Familie.
👉 Über die Basics hinaus: Was deinen Stammbaum lebendig macht
Die Basisdaten sind wichtig – aber sie erzählen noch keine Geschichte. Die wirklich interessanten Details liegen eine Ebene tiefer:
Fotos verwandeln Namen in Gesichter. Ein Hochzeitsfoto der Urgroßeltern, ein Kinderbild deines Vaters, ein Schnappschuss vom letzten Familientreffen – solche Bilder machen Ahnenforschung persönlich. Ideal sind Fotos aus verschiedenen Lebensphasen.
Dokumente liefern Kontext und Beweise. Geburtsurkunden, Heiratsurkunden, alte Briefe, Zeugnisse, Militärunterlagen – all das erzählt Geschichten, die in keiner Datenbank stehen. Mit myfamily123 kannst du solche Dokumente direkt bei der jeweiligen Person hochladen und hast alles an einem Ort.
Persönliche Notizen halten fest, was sonst verloren geht. Die Lieblingsrezepte der Großmutter, der Beruf des Urgroßvaters, die Geschichte hinter einem Familienerbstück. Solche Details sind oft das, was spätere Generationen am meisten interessiert.
Timeline-Ereignisse zeigen ein ganzes Leben. Schulabschluss, erster Job, Umzug in eine andere Stadt, Geburt der Kinder, Ruhestand – diese Meilensteine machen eine Person dreidimensional. In myfamily123 hat jede Person ihre eigene Timeline, in der du solche Ereignisse chronologisch festhalten kannst.
👉 Komplexe Familienverhältnisse richtig abbilden
Familien folgen selten dem klassischen Schema. Scheidungen, Adoptionen und Patchwork-Konstellationen sind heute normal – und dein Stammbaum sollte das abbilden können.
Scheidungen und Wiederheirat bedeuten, dass eine Person mehrere Partner haben kann. Beide Beziehungen gehören in den Stammbaum, denn beide sind Teil der Familiengeschichte. Wichtig ist, die zeitliche Abfolge klar zu dokumentieren.
Adoptionen sind ein sensibles Thema. Grundsätzlich gehören adoptierte Familienmitglieder genauso in den Stammbaum wie leibliche. Ob und wie du die biologischen Eltern einträgst, hängt von der individuellen Situation ab – und davon, was die betroffene Person selbst möchte.
Stief- und Halbgeschwister machen Familien größer und komplexer. Ein guter Stammbaum bildet diese Verbindungen ab, ohne sie zu werten. Halbgeschwister teilen einen Elternteil, Stiefgeschwister sind über die neue Partnerschaft eines Elternteils verbunden – beides sind echte Familienbeziehungen.
Patchwork-Familien bringen all diese Elemente zusammen. Hier zeigt sich, ob ein Tool flexibel genug ist. Starre Strukturen stoßen schnell an ihre Grenzen. Moderne Lösungen wie myfamily123 sind genau für solche Konstellationen gebaut und lassen sich an jede Familienform anpassen.
👉 Was du weglassen solltest
Nicht alles gehört in einen Stammbaum – zumindest nicht ohne Weiteres.
Sensible Informationen lebender Personen erfordern Zustimmung. Gesundheitsdaten, finanzielle Verhältnisse oder persönliche Krisen sind privat. Bevor du solche Details einträgst, frag die betroffene Person.
Unbestätigte Gerüchte haben in einem Stammbaum nichts verloren. Die Geschichte über den angeblichen Adelstitel oder die mysteriöse Herkunft eines Vorfahren mag spannend klingen – aber ohne Belege bleibt sie Spekulation. Wenn du sie trotzdem festhalten willst, kennzeichne sie klar als unbestätigt.
Zu persönliche Details können verletzen. Nicht jedes Familiendrama muss dokumentiert werden. Frag dich: Würde die betroffene Person wollen, dass spätere Generationen das lesen?
Daten ohne Kontext sind oft wertlos. Eine lange Liste von Namen und Daten langweilt. Besser weniger Personen, aber dafür mit Geschichte.
Fazit: Dein Stammbaum, deine Regeln
Ein guter Stammbaum balanciert zwischen Vollständigkeit und Relevanz. Er enthält die harten Fakten – Namen, Daten, Orte – aber auch die weichen Details, die eine Familie einzigartig machen. Fotos, Geschichten, persönliche Notizen: Das sind die Dinge, die spätere Generationen wirklich interessieren werden.
Wichtig ist ein Tool, das mit deiner Familie mitwächst. myfamily123 wurde genau dafür entwickelt: eine moderne, intuitive Plattform, auf der du alles an einem Ort festhalten kannst. Jede Person bekommt ihre eigene Timeline, du kannst Fotos und Dokumente hochladen, Notizen ergänzen und auch komplexe Familienverhältnisse sauber abbilden. Einfacher geht Ahnenforschung nicht.
