Stammbaum erstellen: So fängst du an

In diesem Guide erfährst du Schritt für Schritt wie du deinen eigenen Stammbaum erstellen kannst.

 

Viele Menschen schieben das Thema Stammbaum vor sich her. Es wirkt kompliziert, zeitaufwendig, irgendwie einschüchternd. Dabei ist der Einstieg viel einfacher, als die meisten denken. In diesem Guide zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du heute noch anfangen kannst – selbst wenn du fast nichts über deine Vorfahren weißt.

 

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Deine älteren Verwandten sind die wertvollste Quelle für deine Familiengeschichte. Sie tragen Erinnerungen in sich, die nirgendwo aufgeschrieben stehen: Namen von längst verstorbenen Urgroßtanten, Geschichten über die alte Heimat, Details über Berufe und Schicksale. Diese Erinnerungen verschwinden, wenn niemand danach fragt.

Jeder Monat, den du wartest, ist ein Monat, in dem Geschichten verloren gehen können. Das klingt dramatisch, aber es ist die Realität. Gleichzeitig war es noch nie so einfach, einen Stammbaum zu beginnen. Du brauchst keinen Aktenschrank voller Dokumente. Du brauchst nur einen Startpunkt.

 

👉 Schritt 1: Wähle das richtige Werkzeug

Bevor du anfängst zu recherchieren, brauchst du einen Ort, an dem du alles festhältst. Klingt banal, aber hier scheitern überraschend viele. Sie sammeln Infos auf Zetteln, in Notiz-Apps, in ihrem Kopf – und nach zwei Wochen ist alles durcheinander.

Deshalb: Erst das Werkzeug einrichten, dann loslegen.

 

Die Optionen da draußen haben alle ihre Haken:

 

Ancestry und MyHeritage sind mächtige Plattformen mit riesigen Datenbanken. Aber sie sind auch überwältigend komplex, vollgestopft mit Funktionen, die du als Anfänger nicht brauchst. Dazu kommen Abo-Modelle, die schnell ins Geld gehen. Für jemanden, der einfach nur seinen Stammbaum visualisieren will, ist das wie mit einem Jumbo-Jet zum Bäcker fliegen.

 

Canva und ähnliche Design-Tools sehen auf den ersten Blick attraktiv aus. Du kannst hübsche Stammbäume gestalten. Das Problem: Sie sind statisch. Jedes Mal, wenn du neue Informationen findest – und das wirst du ständig – musst du alles umbauen. Bei der dritten Anpassung hast du keine Lust mehr.

 

Papier und Excel funktionieren am Anfang. Aber sobald dein Baum über drei Generationen hinauswächst, verlierst du den Überblick. Verzweigungen, Seitenzweige, eingeheiratete Familien – das wird schnell unübersichtlich.

 

Die bessere Lösung: myfamily123.com

myfamily123.com wurde genau für diese Lücke entwickelt. Es ist so einfach, dass du in fünf Minuten deinen ersten Stammbaum hast. Keine Einarbeitung, keine Tutorial-Videos, keine Überforderung. Du fügst dich selbst hinzu, dann deine Eltern, dann deren Eltern – fertig ist die Grundstruktur.

Gleichzeitig ist es flexibel genug, um mit deiner Recherche zu wachsen. Neue Informationen? Einfach ergänzen. Noch einen Seitenzweig entdeckt? Kein Problem. Die Visualisierung passt sich automatisch an.

Und das Beste: Du brauchst kein Abo, um loszulegen. Kein Kreditkarten-Formular, bevor du überhaupt angefangen hast.

Leg dir jetzt dein kostenloses Konto auf myfamily123.com an – dann machen wir weiter.

 

👉 Schritt 2: Fang bei dir selbst an

Jeder Stammbaum hat einen Ankerpunkt – und das bist du. Dein erster Eintrag in myfamily123.com sollte also du selbst sein:

  • Dein vollständiger Name (auch Zweitnamen)

  • Dein Geburtsdatum und Geburtsort

Von hier aus arbeitest du dich Generation für Generation zurück. Als nächstes fügst du deine Eltern hinzu, dann deine Großeltern. Trag ein, was du weißt – und lass die Felder leer, bei denen du unsicher bist. Die füllst du später.

Du wirst überrascht sein, wie schnell die ersten Lücken auftauchen. Wie hieß Oma eigentlich mit Mädchennamen? Wann genau wurde Papa geboren? Diese Lücken sind keine Schwäche – sie zeigen dir, wo du als nächstes nachfragen musst.

 

👉 Schritt 3: Sprich mit deiner Familie

Der wichtigste Schritt in der Ahnenforschung hat nichts mit dem Internet zu tun. Er findet am Küchentisch statt, bei einer Tasse Kaffee mit deiner Oma, deinem Onkel oder deiner Großtante.

 

Wen fragst du zuerst?

Fang mit den ältesten lebenden Verwandten an. Sie haben die längste Erinnerung und oft noch Wissen über Menschen, die schon vor deiner Geburt gestorben sind.

 

Welche Fragen stellst du?

Halt es einfach und konkret:

  • Wie hießen deine Eltern mit vollem Namen?

  • Wann und wo wurden sie geboren?

  • Was haben sie beruflich gemacht?

  • Hatten sie Geschwister?

  • Wo hat die Familie früher gelebt?

  • Gibt es besondere Geschichten, die du über sie kennst?

 

Ein Tipp, der Wunder wirkt: Bring alte Fotos mit. Nichts öffnet die Erinnerungsschleusen so zuverlässig wie ein vergilbtes Familienfoto. Plötzlich fallen Namen ein, die seit Jahrzehnten nicht mehr ausgesprochen wurden.

Und ganz wichtig: Halte alles direkt in deinem Stammbaum auf myfamily123.com fest. Nicht auf Zetteln, nicht im Kopf. Öffne myfamily123.com auf deinem Handy und trag die Infos ein, während ihr redet. So geht nichts verloren.

 

👉 Schritt 4: Sammle Dokumente

Neben den mündlichen Überlieferungen gibt es handfeste Beweise für deine Familiengeschichte. Diese Dokumente sind Gold wert:

  • Geburtsurkunden und Taufscheine

  • Heiratsurkunden

  • Sterbeurkunden

  • Alte Fotos (besonders mit Beschriftungen auf der Rückseite)

  • Briefe und Postkarten

  • Alte Ausweise oder Pässe

  • Zeugnisse und Urkunden

  • Familienbibeln mit Eintragungen

 

 

Wo findest du diese Sachen?

Frag in der Familie herum. Oft lagern solche Dokumente in Schubladen, auf Dachböden oder in alten Kisten im Keller. Manchmal hat ein Familienmitglied bereits eine Sammlung angelegt, von der niemand weiß.

Mach Fotos oder Scans von allem, was du findest. Originale können verloren gehen oder beschädigt werden. Eine digitale Kopie ist deine Absicherung – und du kannst sie direkt den entsprechenden Personen in deinem Stammbaum zuordnen.

 

🚨 Typische Anfängerfehler – und wie du sie vermeidest

Zu viel auf einmal wollen. Du wirst nicht in einer Woche deinen Stammbaum bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Das ist ein Marathon, kein Sprint. Fang klein an. Konzentrier dich auf das, was du heute herausfinden kannst.

Keine Quellen notieren. Woher weißt du, dass dein Urgroßvater 1923 geboren wurde? Hat das Oma erzählt? Stand es in einem Dokument? Wenn du das nicht festhältst, wirst du später Probleme bekommen. Widersprüchliche Informationen tauchen auf, und du weißt nicht mehr, was verlässlich ist.

Nur Namen und Daten sammeln. Ein Stammbaum aus reinen Fakten ist wie ein Skelett ohne Fleisch. Die Geschichten sind mindestens genauso wichtig. Warum ist die Familie damals umgezogen? Was hat der Ururgroßvater im Krieg erlebt? Diese Details machen deine Familiengeschichte lebendig.

Dein Stammbaum beginnt mit einem Namen

Deinem.

Du brauchst keine komplette Familiengeschichte, um anzufangen. Du brauchst keine Ordner voller Dokumente. Du brauchst nicht mal besonders viel Zeit. Was du brauchst, ist der erste Schritt.

Leg dein kostenloses Konto an. Trag deinen Namen ein. Füge deine Eltern hinzu. Ruf dieses Wochenende mal deine Großeltern oder einen älteren Onkel an. Frag nach einem Namen, einem Datum, einer Geschichte.

Jeder Stammbaum – auch die mit hunderten von Vorfahren – hat genau so angefangen. Mit einer Person, die beschlossen hat, nicht mehr zu warten.