Eigenen Stammbaum erstellen 2026: Welche Methode passt zu dir?
Drei Wege im Vergleich: von der schnellen Vorlage bis zur modernen Familien-Plattform
Eigenen Stammbaum erstellen: Welche Methode passt zu dir?
Wer heute einen Stammbaum erstellen möchte, steht vor einer paradoxen Situation: Es gab noch nie so viele Möglichkeiten – und genau das macht die Entscheidung schwer. Kostenlose Vorlagen, amerikanische Genealogie-Giganten oder neue Apps konkurrieren um deine Aufmerksamkeit.
Wir haben uns drei grundlegend verschiedene Ansätze angeschaut und vergleichen sie ehrlich. Spoiler: Es gibt nicht die eine perfekte Lösung. Aber es gibt die richtige für dich.
Weg 1: Die schnelle Lösung – Canva-Vorlagen und Design-Tools
Der naheliegende erste Gedanke: Ich google "Stammbaum Vorlage", lade ein hübsches Template herunter und fülle es aus. Tools wie Canva machen genau das möglich. In wenigen Minuten hast du einen vorzeigbaren Stammbaum auf dem Bildschirm.
Der Vorteil liegt auf der Hand. Du brauchst kein Konto bei einer Genealogie-Plattform, zahlst nichts und hast sofort ein Ergebnis. Für das nächste Familientreffen oder ein schnelles Geschenk kann das völlig ausreichen.
Das Problem zeigt sich, sobald dein Stammbaum wächst. Fügst du eine Person hinzu, musst du das gesamte Layout manuell anpassen. Jeder neue Zweig bedeutet: Kästchen verschieben, Linien neu ziehen, Text anpassen. Spätestens bei 15 Personen wird das zur Geduldsprobe. Und wenn deine Schwester etwas ergänzen möchte? Dann schickst du Dateien hin und her und hoffst, dass niemand die falsche Version überschreibt.
Canva-Vorlagen eignen sich für kleine, abgeschlossene Projekte. Für einen lebendigen Stammbaum, der mit der Familie wächst, stoßen sie schnell an ihre Grenzen.
Weg 2: Die Klassiker – Ancestry, MyHeritage und Co.
Wer es ernst meint mit der Ahnenforschung, landet früher oder später bei den großen Namen: Ancestry, MyHeritage, FamilySearch. Diese Plattformen existieren seit Jahrzehnten und haben beeindruckende Datenbanken aufgebaut. Millionen von historischen Dokumenten, Einwanderungsregistern und sogar DNA-Matching – das volle Programm.
Für Genealogie-Enthusiasten, die ihre Vorfahren bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen wollen, sind diese Tools unschlagbar. Die schiere Menge an verfügbaren Daten ist ihr größter Trumpf.
Allerdings kommt dieser Umfang mit Nebenwirkungen. Die Oberflächen wirken, als wären sie in den späten Neunzigern stehengeblieben. Menüs sind verschachtelt, Funktionen versteckt, und bei jedem Klick fragt man sich, ob man gerade ein Abo abgeschlossen hat. Apropos Abo: Die Kosten summieren sich schnell auf 150 bis 300 Euro pro Jahr, je nach Funktionsumfang. Dazu kommt ein starker Fokus auf den amerikanischen Markt – deutsche Nutzer fühlen sich manchmal wie Gäste im eigenen Stammbaum.
Ancestry und MyHeritage sind mächtige Werkzeuge für ernsthafte Ahnenforscher mit entsprechendem Budget. Für Familien, die einfach ihre Geschichte festhalten wollen, ist das oft mehr, als sie brauchen.
Weg 3: Die moderne Alternative – MyFamily123
Zwischen der Einfachheit von Canva und der Komplexität von Ancestry klaffte lange eine Lücke. MyFamily123 versucht, genau diese zu füllen: ein Stammbaum-Tool, das modern aussieht, einfach funktioniert und trotzdem alles mitbringt, was eine Familie braucht.
Der Editor passt das Layout automatisch an, wenn du Personen hinzufügst. Kein manuelles Verschieben, keine Layout-Katastrophen. Du lädst Fotos hoch, schreibst Notizen zu einzelnen Personen und importierst vorhandene Dokumente. Wenn dein Stammbaum fertig ist – oder zumindest vorzeigbar – exportierst du ihn als PNG, SVG oder PDF.
Das kollaborative Arbeiten ist von Anfang an eingebaut. Du lädst Familienmitglieder ein, und jeder kann seinen Teil beitragen: Dein Vater ergänzt die Geschwister deiner Großmutter, deine Cousine lädt das Hochzeitsfoto deiner Urgroßeltern hoch. Der Stammbaum wird zum gemeinsamen Projekt statt zum einsamen Puzzlespiel.
Die Einschränkungen sollte man kennen: DNA-Features oder Zugang zu historischen Archiven bietet MyFamily123 bewusst nicht. Wer seine Vorfahren aus dem 17. Jahrhundert aufspüren will, braucht zusätzlich andere Quellen. Für die allermeisten Familien, die drei bis fünf Generationen dokumentieren wollen, reicht das Tool aber vollkommen aus.
Vergleich auf einen Blick
Welcher Weg passt zu dir?
Die Entscheidung hängt davon ab, was du mit deinem Stammbaum vorhast.
Du brauchst schnell etwas Vorzeigbares für ein Familientreffen oder ein Geschenk? Dann reicht eine Canva-Vorlage völlig aus. In einer Stunde bist du fertig.
Du willst ernsthaft Ahnenforschung betreiben, DNA-Matches auswerten und historische Dokumente durchforsten? Dann kommst du an Ancestry oder MyHeritage nicht vorbei. Rechne mit einer Lernkurve und einem entsprechenden Budget.
Du möchtest einen Stammbaum, der mit deiner Familie wächst, gut aussieht und den alle gemeinsam pflegen können – ohne dich in Funktionen zu verlieren, die du nie brauchst? Dann schau dir MyFamily123 an.
Fazit
Einen eigenen Stammbaum zu erstellen ist heute einfacher denn je. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie. Alle drei Wege haben ihre Berechtigung – entscheidend ist, was zu deinem Projekt passt.
Wenn du einen modernen Stammbaum online erstellen willst, ohne dich durch veraltete Menüs zu kämpfen oder dein Layout ständig neu zu bauen, probier MyFamily123 kostenlos aus. In zwei Minuten steht dein erster Zweig.
