10 Fragen an Oma und Opa, die du jetzt stellen solltest

Diese 10 Fragen helfen dir, die Lebensgeschichte deiner Großeltern festzuhalten.

 

In alten Dokumenten stehen Namen und Daten. Geboren, geheiratet, gestorben. Aber was dort nicht steht: Wie jemand wirklich war. Was ihn geprägt hat. Welche Geschichten er erlebt hat, die nie aufgeschrieben wurden.

 

Familiengeschichten überleben selten länger als drei Generationen. Nicht weil sie unwichtig wären, sondern weil sie nur in den Köpfen der Menschen existieren, die sie erlebt haben. Und wenn diese Menschen gehen, gehen ihre Geschichten mit ihnen.

 

Deine Großeltern tragen ein Stück Geschichte in sich, das in keinem Buch steht. Ihre Kindheit, ihre Entscheidungen, ihre Fehler und Erfolge – all das ist Teil deiner eigenen Geschichte. Aber nur, wenn du danach fragst.

 

💡 Warum wir diese Gespräche aufschieben

Wir denken, es ist noch Zeit. Nächstes Wochenende, nächster Besuch, nächstes Jahr. Oma ist ja noch fit. Opa erzählt doch sowieso immer dieselben Geschichten.

 

Bis er es nicht mehr tut. Bis sie nicht mehr kann. Bis wir beim Aufräumen der Wohnung vor Fotos stehen, auf denen Menschen sind, die niemand mehr benennen kann.

 

👉 Mit jedem Menschen, der geht, verschwindet ein Stück Familiengeschichte unwiederbringlich. Nicht weil sie nicht erzählt werden wollte, sondern weil niemand danach gefragt hat.

 

Fragen allein reichen nicht

 

Vielleicht hattest du schon mal ein gutes Gespräch mit deinen Großeltern. Vielleicht haben sie erzählt, wirklich erzählt. Von früher, von Dingen, die du nicht wusstest.

 

Und dann? Wo ist diese Geschichte jetzt?

 

Ein Gespräch verblasst. Eine Erinnerung wird ungenau. Und irgendwann bleibt nur noch ein Name mit zwei Jahreszahlen.

 

Deshalb geht es nicht nur ums Fragen. Es geht darum, die Antworten zu bewahren, dort, wo sie hingehören: bei den Menschen, um die es geht.

 

✏️ Der richtige Ort für Familiengeschichten

 

Genau dafür gibt es myfamily123.com. Ein digitales zu Hause für deine ganzen Familienerinnerungen:

 

  • Einfacher und moderner Stammbaum halte deine Familienkonstellation kinderleicht fest

  • Fotos und Dokumente direkt bei jeder Person hochladen: alte Bilder, Urkunden, Briefe

  • Notizen und Geschichten hinzufügen, in deinen eigenen Worten, so ausführlich du willst

  • Foto-Notizen schreiben: damit auch in 30 Jahren noch jemand weiß, wer auf dem Bild zu sehen ist

  • Eine Timeline für jede Person – Lebensstationen, Ereignisse, Meilensteine chronologisch festhalten

 

So wird aus einem Namen ein Mensch. Aus Daten wird eine Geschichte. Und aus deinem Stammbaum wird etwas, das auch deine Enkel noch verstehen und weitergeben können.

 

🚨 Bevor du das Gespräch führst: Leg dir einen Account bei myfamily123.com an und trage deine Großeltern im Stammbaum-Editor ein. So kannst du direkt nach dem Gespräch alles festhalten, solange es noch frisch ist.

 

Die 10 Fragen

 

1. Wie war deine Kindheit? Wo bist du aufgewachsen?

Der Einstieg. Einfach, aber kraftvoll. Oft öffnet diese Frage Türen zu Welten, die es nicht mehr gibt – Dörfer, die heute Städte sind, Häuser, die längst abgerissen wurden, eine Nachbarschaft, die nur noch in der Erinnerung existiert.

 

Festhalten: Füge eine Notiz zur Person hinzu, die beschreibt, wie es dort war. Alte Fotos vom Geburtsort? Direkt hochladen.

 

2. Was weißt du über deine eigenen Großeltern?

Diese Frage reicht weiter zurück als du denkst. Plötzlich hörst du von Urgroßeltern, die du nie kanntest, von Berufen und Schicksalen, von Auswanderung oder Krieg.

Festhalten: Neue Personen im Stammbaum-Editor hinzufügen – auch mit unvollständigen Daten. Jeder Name ist ein Anfang.

 

3. Wie hast du Oma/Opa kennengelernt?

Liebesgeschichten aus einer anderen Zeit. Manchmal romantisch, manchmal pragmatisch, fast immer überraschend. Wie haben sich Menschen gefunden, als es kein Internet gab?

 

Festhalten: Die Kennenlern-Geschichte als Notiz bei beiden Personen hinterlegen. Hochzeitsfotos dazu – fertig ist ein lebendiger Eintrag.

 

4. Was war dein erster Job? Wie hast du dein Geld verdient?

Arbeit hat früher anders ausgesehen. Diese Frage zeigt, wie sich die Welt verändert hat – und wie viel Anpassung ein Leben erfordert.

 

Festhalten: Jobs und Lebensstationen in der Timeline der Person dokumentieren.

 

5. Welches Ereignis der Geschichte hast du selbst miterlebt?

Plötzlich wird der Geschichtsunterricht persönlich. Der Mauerfall, die Mondlandung, der Krieg – nicht aus Büchern, sondern aus erster Hand.

 

Festhalten: Als Eintrag in der Timeline mit persönlicher Notiz: "1989 – Opa stand an der Mauer, als sie fiel."

 

6. Was war der schwierigste Moment in deinem Leben?

Eine sensible Frage, die Vertrauen braucht. Aber oft wollen ältere Menschen davon erzählen – sie haben nur nie jemanden gehabt, der zuhören wollte.

 

Festhalten: Als private Notiz speichern – für die Familie, nicht für jeden sichtbar.

 

7. Worauf bist du am meisten stolz?

Diese Frage bringt Augen zum Leuchten. Nicht immer sind es die großen Erfolge – manchmal ist es einfach, dass die Kinder anständige Menschen geworden sind.

 

Festhalten: Ein Meilenstein in der Timeline – mit Foto oder Dokument, falls vorhanden.

 

8. Was hat dich zum Lachen gebracht? Was ist deine lustigste Erinnerung?

Familiengeschichte darf auch Freude sein. Diese Anekdoten werden zu den Geschichten, die man sich bei jedem Familientreffen erzählt.

 

Festhalten: Die Anekdote als Geschichte zur Person hinzufügen. Oder direkt als Notiz zu einem passenden Foto.

 

9. Gibt es etwas, das du heute anders machen würdest?

Nicht um zu urteilen, sondern um zu verstehen. Diese Frage zeigt, dass hinter jeder Entscheidung ein Mensch stand, der sein Bestes versucht hat.

 

Festhalten: Als Notiz – manchmal erklärt ein Satz ein ganzes Lebensthema.

 

10. Was möchtest du den nächsten Generationen mitgeben?

Die Frage nach dem Vermächtnis. Was sollen Enkel und Urenkel wissen, auch wenn sie sich nicht mehr persönlich kennenlernen werden?

 

Festhalten: Diese Antwort verdient einen besonderen Platz – als Geschichte, die auch Urenkel noch lesen können.

 

So führst du das Gespräch

Kein Verhör. Keine Checkliste, die du abhakst. Nimm dir Zeit, vielleicht bei Kaffee und Kuchen, vielleicht beim Blättern durch alte Fotoalben.

 

Ein paar Tipps:

 

Nimm das Gespräch auf, wenn du darfst. Nicht für die Öffentlichkeit, nur für dich und die Familie. Die Stimme deiner Großeltern zu haben, ist später unbezahlbar.

 

Frag nach, wenn etwas unklar ist. Namen, Orte, Jahreszahlen – sie helfen später beim Einordnen.

 

Zeig echtes Interesse. Alte Menschen merken sofort, ob du wirklich zuhören willst oder nur höflich bist.

 

Mach dir keine Notizen während des Gesprächs. Das stört den Fluss. Schreib danach auf, was dir wichtig war.

 

Vom Gespräch zum Eintrag

Nach dem Gespräch kommt der wichtigste Schritt: Festhalten, solange alles noch frisch ist.

 

Öffne deinen Stammbaum bei myfamily123.com und geh zur Person, mit der du gesprochen hast. Schreib auf, was du erfahren hast. Lade Fotos hoch, die ihr zusammen angeschaut habt. Fülle die Timeline mit den Stationen ihres Lebens.

 

Es muss nicht perfekt sein. Es muss nur da sein – damit es nicht verloren geht.


 

Fang heute an

 

Du musst nicht alle zehn Fragen auf einmal stellen. Eine reicht. Beim nächsten Telefonat, beim nächsten Besuch. Aber fang an. Nicht nächste Woche. Heute. 🙂

 

Stammbaum anlegen und loslegen – damit die Geschichte deiner Familie nicht mit einem Namen und zwei Jahreszahlen endet.